Soundcheck mit Sia, Stars, Robyn und James Yuill

Jawoll. 37 Grad Celsius, Sommer, Spaß und gute Laune. Sias neue Platte passt genau hier rein, ebenso wie der unaufdringliche Synthie-Folk von James Yuill, anders jedoch als die melancholische State-Of-The-Art-New-Wave-Songs der Stars, die Matthias zwar differenziert, aber dennoch wohlwollend bewertet. Am Ende versucht Andreas die neue Platte der Schwedin Robyn musikalisch zu bewerten, auch wenn die Hauptarbeit der Analyse wohl den Gender-Forschern überlassen werden muss.

Kai Jakob – Street Art in Berlin

Der Hundedreck auf dem Boden, zerschlagene Flaschenscherben und der graue Müll in den Ecken, das ist zunächst das erste, was man entdecken könnte, wenn man durch Berlins Straßen streift.

Soundcheck mit The Morning Benders, Trentemøller, Kele und Eminem

Während sich einer konsequent weiterentwickelt (Kele) und einer sich von seinem früheren musikalischen Schaffen gewissermaßen abwendet (Trentemøller), bleibt ein anderer konsequent bei seiner Linie und darf dafür gefeiert werden, sich mit bewährten Mitteln aus dem Sumpf gezogen zu haben (Eminem). Außerdem legt eine tolle Indieband aus Berkeley eine Platte vor, die unfassbar toll ist (The Morning Benders): Der Soundcheck mit ausgewählten Hörproben.

Volker Kutscher - Der nasse Fisch

Berlin 1929: der rheinländische Kriminalkommissar Gereon Rath hat Glück gehabt. Das hervorragende Netzwerk seines Vaters hat ihm, nach einem verunglückten Schuss mit tödlichen Folgen, eine neue Stelle in der Hauptstadt verschafft. Nun arbeitet er bei den Pornofritzen von der Sitte und der bisweilen blutige Kampf von Nazis, Kommunisten und Sozialdemokraten sorgt für nervenaufreibende Polizeieinsätze. Nein, Berlin empfängt seine Gäste nicht gerade freundlich.

Soundcheck mit Drake, Blitzen Trapper, We Are Scientists und The Gaslight Anthem

Als wir in der letzten Woche den Ausfall des Soundchecks entschuldigend twittern mussten, gleichzeitig darauf verwiesen, in dieser Woche wieder mit tollen Platten für euch da zu sein, konnten wir nicht wissen, wie gut diese Platten sein werden. Zugegeben, was bis dahin von den neuen VÖs von Drake und The Gaslight Anthem zu hören war, war vielversprechend und somit war dieser Tweet keine Prognose ins Blaue. Doch Thank Me Later beendet als bestes Hip-Hop-Album dieses Jahres irgendwie schon das Jahr 2010 und American Slang übererfüllt unsere Erwartungen, die The '59 Sound aufgebaut hat, sogar noch. Blitzen Trapper machen auch verdammt Lust auf den Sommer, We Are Scientists weniger. Dieser Soundcheck beweist das nahezu Unbeweisbare: es gibt dieser Tage noch mehr als Fußball!

Soundcheck mit Ellen Allien, How To Destroy Angels, Crystal Castles und Born Ruffians

Während Ellen Allien sich im Medium vergriffen hat, hat Trent Reznor sich in der Wahl seiner Liebesbekundungen irgendwie vertan. Statt Rosen und Pralinen, durfte die Frau die Archive des Ex-NIN-Kopfes öffnen und darüber säuseln. Das ganze gabs zum freien Download. Warum das aber doch nicht so schlimm ist, sagt euch Matthias. Die Crystal Castles, irgendwie etwas von der Bildfläche verschwunden, machen mit dem zweiten selbstbetitelten Album dort weiter, wo sie vor 2 Jahren aufgehört haben. Und Andreas bricht eine Lanze für die neue Born Ruffians, die bei hochgeschätzten Kollegen (sagen wir mal: Pitchfork) nicht gut weg kam.

Broken Social Scene im Bürgerhaus Stollwerck, Köln am 19. Mai 2010

Das Bürgerhaus, irgendwo in der wundervollen Umgebung der Kölner Südstadt gelegen, ist eine coole Location - irgendwo zwischen Abifete und potentiellem Nobel-Loft. Doch hier finden Rock-Konzerte statt. Dass das heutige Konzert stattfindet, darf allerdings mit einem Blick auf die (noch leere) Bühne bezweifelt werden.

Soundcheck mit Starkey, Efdemin, Memory Tapes und The Dead Weather

"Was wollen sie uns damit sagen?". Diese Frage stellte sich Matthias anlässlich der neuen Veröffentlichung von The Dead Weather, der Supergroup um Jack White. So ganz eindeutig kann er die Frage für sich auch nicht beantworten, daher bleibt das Urteil eher bescheiden. Anders verhält es sich beim guten Starkey, dessen neue Veröffentlichung Andreas in höchste Höhen lobt. Und auch Philipp Sollmann a.k.a. Efdemin und Memory Tapes haben mit Album Nr. 2 bzw. 1 schön was Nahrhaftes in die Plattenküche geworfen.

Jakob Rasmussen bei den 11. Skandinavischen Filmtagen Bonn

Am letzten Abend der Skandinavischen Filmtage wurde traditionellerweise zum Kurzfilmabend in der Brotfabrik in Bonn geladen. Wir waren vor Ort und hatten die Gelegenheit mit dem Nachwuchsregisseur Jakob Rasmussen zu sprechen. Ein schöner und geselliger Abend inklusive Bier in der "Zone" und Pommes in der "Frittebud" - zusammengefasst von Daria Hufnagel.

The Knocks

Wenn man zusammenwohnt, kann man einfach nur zusammenwohnen - oder eben Musik machen. So wie Ben Ruttner und James Patterson. Die beiden teilen sich seit mittlerweile fünf Jahren eine Bude und machen als The Knocks ordentlich Remix-Welle - hüben wie drüben. Sowieso ist man Gutfreund mit den Großen des Indietronic-Zirkus, hat darüberhinaus aber noch ein paar mehr Geschichtchen auf der ToDo-Liste: das Album mit NY-Beau Samuel und die ersten eigenen Songs: "Blackout" ist schonmal ne geile Nummer, wie man in Majorkreisen sagen würde - nur mit dem Unterschied, dass sie das auch wirklich ist. Wir sprachen mit Mr JPatt und DJ B-Roc über ihre Remixe, den röhrenbehosten Spagat zwischen HipHop und elektronischer Musik und die neue New Yorker-Szene.