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Quick Reads sind eine interessante Erfindung: Kurze Bücher, um bildschirmgeschädigte Nicht-Leser wieder an Buchstäben, Sätze, ganze Kapitel heranzuführen. Namhafte Autoren verfassen dafür so ungefähr hundert Seiten, große Schrift, leicht verdauliche Sprache. In Irland und Großbritannien werden diese Miniromane dann für £ 1,99 verkauft und sollen für den Flug, die Zugfahrt oder den Wartezimmeraufenthalt eine preis- und lesenswerte Alternative zum Zeitschriftenangebot darstellen. Ob man dies nun für ein hoffnungsvolles Programm gegen die Volksverdummung oder den Untergang des literarischen Abendlandes hält, ist wohl jedem selbst überlassen. Wie eine solche moderne Kurzgeschichte aussehen kann, zeigt uns John Boyne, der Autor von „Der Junge im gestreiften Piyama“.
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